Holzsterne/Engel

Steckstern

Aus Holzresten, sei es Massivholz unterschiedlicher Stärke, schichtverleimte Platten (Sperrholz oder 3-Schichtplatten), Spanplatten ohne oder mit Beschichtung in Furnier oder Kunststoff, lassen sich Sterne oder Figuren aussägen. Je stärker und härter das Holz, umso besser geht das natürlich mit einer Bandsäge.

Die Schnittflächen werden – in eine Werkbank/Hobelbank eingespannt – mit einer Holzfeile und Schmirgelpapier bearbeitet, so auch die scharfen Kanten „gebrochen“, wie es in der Fachsprache heißt.

Die Sterne kann man als Kerzenständer (mit Metallkerzenhalter) verwenden, als Steckstern an einem Stab, aufhängen oder in einer gewissen Stärke frei aufstellen.

Weiß beschichtete Spanplatte kann bestens mit Serviettentechnik verziert werden, denn da ist schon der geeignete Untergrund vorhanden.

Bei Spanplatte sollte man die Kante vorweg mit Lack oder etwas verdünntem Holzleim einstreichen, nach dem Trocknen nochmals glattschleifen. Dann in der gewünschten Farbe bemalen und alles gut (wetterfest) lackieren, so kann man sie auch im Freien verwenden, was natürlich an der Hauswand/unter dem Vordach vorteilhafter ist.

Am einfachsten sind Sechszackensterne mit dem Zirkel zu konstruieren. Und wenn die Spitzen ein bisschen schlanker gehalten werden, wirken sie nicht so sehr „plump“.

Für diese, jedoch besonders für 5- oder 7-Spitzensterne (die schwieriger zu konstruieren sind) stellt man am besten Pappschablonen her.

Hinweis: Fünfzackensterne sollten nicht mit einer Spitze nach unten aufgehängt/plaziert werden, denn das könnte u. U. sehr zu Missverständnissen führen!

Der Fünfstern (Pentagramm) ist – im alten Volksglauben – der „Drudenfuß“ und bedeutet auf diese Art, dass Böses gewünscht wird! Hingegen eine Spitze nach oben zeigend heißt, dass es Böses fernhalten/abwehren soll. So fand sich dieses Symbol früher oftmals in einen Balken über der Haustüre eingeschnitzt.

Wurde dies lange Zeit als „Aberglaube“ abgetan, so findet es in der Esoterik wieder zunehmend Beachtung.

Annemaries Bastel- und Mächlerwerkstatt